Kirchensterben im »Pastoralen Raum«
Die einzige und wahre Kirche wird kleiner. Und nicht nur das. Inzwischen hat der Mohammedaner quantitativ die Oberhand. Das säkulare Volk spart Kirchensteuer und bastelt sich seinen Flickwerk-Glauben, die Kirchen werden leerer und der »Pastorale Raum« immer größer.
Das Kirchenschwinden als neue Chance begreifen, Beziehungsräume statt geografische Begrenzungen bilden, findet zum Beispiel Sebastian und liegt mit der Aufbruch-These ganz auf Linie.
Fast alle Bistümer sehen die Notwendigkeit einer Strukturänderung um mit sinkender monetärer und geistlichen Unterstützung klarzukommen. Damit aus den »Pastoralen Räumen« aber nicht nur etwas größere Dekanate werden, die Diakone “aufgewertet” werden, wie Ismael spekuliert, muss sich einhergehend auch der Raum im Cortex celibri der Gläubigen sinnbildlich weiten.
Warum schon wieder so schmalspurig denken? Aus den 27 Diözesen würde ich (in Anlehnung an die Kirchenprovinzen) sieben ‘pastorale Räume’ schaffen. Das wäre mal ein Wurf.
Mit einem Schlag hätten wir zwanzig Bischöfe und unzählige Weihbischöfe, die ihren Traum vom Pfarrhaus Realität werden lassen könnten. Die unzähligen Priester, die augenblicklich in den Ordinariaten rumlungern, in der Seelsorge eingesetzt, ließen für gute Zeit den Klerusmangel vergessen.
Da das aber heißen würde, von über Jahrzehnte gefrönten Erbhöfen Abschied zu nehmen und sich doch wieder mehr auf den Mittelpunkt unseres Glaubens, Jesus Christus, zu zentrieren – Gott bewahre.
Mit Jesus entstünde die nötige Weite und der Raum ganz automatisch. Oh mein Gott, hoffentlich versteht das die Pfarrherrlichkeit irgendwann einmal.




